Erster Beschluss durchgesickert: Strengere Corona-Auflagen für Geschäfte geplant

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Bund und Länder wollen in der Coronakrise den Groß- und Einzelhandel weiter geöffnet lassen – aber strengere Auflagen für größere Geschäfte machen. Wie die Deutsche Presse-Agentur von verschiedenen Teilnehmern der Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch erfuhr, gibt es zum Punkt Einzelhandel eine Einigung.

Ein Gesamtpapier war aber noch nicht beschlossen. Zuvor hatten unter anderem die “Bild”-Zeitung und der “Tagesspiegel” darüber berichtet.

Nach Ende der Beratungen wird Kanzlerin Angela Merkel die Einigungen auf einer Pressekonferenz vorstellen (nachher oben im Stream). Wann diese stattfindet, ist noch unklar.

Je nach Größe des Geschäfts greifen unterschiedliche Quadratmeterzahlen

Zum Einzelhandel ist demnach ein abgestuftes Verfahren geplant. So soll künftig gelten, dass sich in kleineren und mittleren Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern höchstens eine Person pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche befinden soll.

In größeren Geschäften mit einer Verkaufsfläche ab 801 Quadratmetern insgesamt wie Kaufhäusern ist folgendes geplant: Bis zu einer Fläche von 800 Quadratmetern soll sich höchstens eine Person pro 10 Quadratmetern befinden – auf der 800 Quadratmeter übersteigenden Fläche höchstens eine Person pro 20 Quadratmetern.

Vorab kursierten noch strengere Vorschläge – Kritik vom Handelsverband

Vor den Beratungen hatten Vorschläge des Bundes für massive Kritik etwa beim Handelsverband Deutschland gesorgt. Der Bund wollte einem am Dienstag verbreiteten Papier zufolge eine Regelung, nur noch einen Kunden pro 25 Quadratmetern statt wie bisher pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche zuzulassen.

Außerdem soll im Groß- und Einzelhandel die Maskenpflicht erweitert werden. Sie soll künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen gelten. Die Bevölkerung wird außerdem aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen.

Die Vertreter der Bundesländer hatten sich bereits Dienstag auf Corona-Regelungen hinsichtlich Weihnachten und Silvester verständigt. Zudem einigten sich die Ministerpräsidenten auf Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bis zu den Feiertagen.

quelle:web.de

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